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Pädagogik:

Elternmitarbeit:

Im Verlauf ihres Dienstes (max. 8-10 Std./Monat) übernehmen die Eltern Angebote aus dem jeweiligen Projektverlauf bzw. Plan oder aus der aktuellen Tagessituation. Sie leiten Kleingruppen an und übernehmen Angebote wie z.B. Kinderturnen, Stuhlkreis usw., je nach den eigenen Fähigkeiten. Zusätzlich übernehmen die Eltern freiwillige Leistungen, wie die Begleitung von Ausflügen oder größeren Aktionen z.B. Museumsbesuch.

Wirkung der Elternarbeit

Bestmögliche individuelle Wahrnehmung der Kinder, ihrer Bedürfnisse und ihres individuellen Förderbedarfs. Durch die enge Zusammenarbeit von Eltern und Einrichtung gelingt die Einschätzung der Bedürfnisse eines jeden Kindes, sowie jeder Familie in besonderem Maße.

Förderbedarf

Der individuelle Förderbedarf eines Kindes wird frühzeitig auch von den Eltern wahrgenommen, da sie ihr Kind im altersgemäßen Vergleich erleben und im direkten Kontakt mit der Erzieherin stehen.

Ängste/Unsicherheiten

Ein wichtiger Aspekt ist der direkte Vergleich mit anderen Kindern und Familien, der oftmals zur Auflösung von Ängsten und Unsicherheiten beiträgt. Auch der unmittelbare Kontakt zur pädagogischen Fachkraft fördert das Ansprechen und Auflösen von Ängsten.
Die tägliche Zusammenarbeit von Eltern und Erzieherinnen ermöglicht die Reflektion und Bewertung der eigenen pädagogischen Arbeit. Durch das Nachfragen und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Erziehungsstilen wird das eigene Handeln reflektiert und gegebenenfalls überdacht. Somit wird Erziehung als kontinuierlicher Lernprozess erfahren.

Breite Altersstreuung

Die breite Altersstreuung hat den Vorteil, dass die Kinder familienähnlich in die Gruppe eingebunden werden. Hierdurch lernen die jüngeren Kinder von den älteren und umgekehrt.
Rollen können unterschiedlich gelebt werden, z.B. ein "wilder" 7-Jähriger wird zum fürsorglichen Beschützer für 2-Jährige. Eine 6-jährige Anführerin der Vorschulkinder wird zum jüngsten Gruppenmitglied bei Aktionen der Schulkinder. Bedürfnisse oder auch Lerndefizite können durch die Anpassung an eine andere evtl. jüngere Altersgruppe nochmals aufgegriffen bzw. bewältigt werden. Gemeinschaft und Kommunikation mit unterschiedlichen Altersgruppen fördert die Sozialisierungsfähigkeit der einzelnen Kinder (Unterschiede wie z.B. sprachliche Ausdruckfähigkeit zwischen 2-Jährigen und einem 9-Jährigen werden wahrgenommen. Lösungsstrategien für Kommunikation und deren Handlungsfolge in spez. Situationen geübt.)

Altersspezifische Bedürfnisse

werden befriedigt durch spez. altersgemischte Angebote im Alltag, durch die Möglichkeit Rückzugszonen aufzusuchen und/oder durch die Akzeptanz von zeit weiser Abgrenzung gegenüber anderer Altersgruppen. Themenbereiche werden sowohl in gemeinsamen Aktionen und Angeboten als auch in altersspez. Einheiten erlebbar.

Wenn Sie sich für eine ausführliche Erörterung unseres pädagogischen Ansatzes interessieren sei hier auf das Konzept der Sonnenkäfer verwiesen, das Sie sich downloaden, oder ausdrucken können.
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